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Die Jahre nach der Fusion

Der MSV 06 war nun geboren.

Der fusionierte Verein nennt sich zunächst Mariendorfer Spielvereinigung von 1906. Am 10.11.1989 (dem Tag nach dem Fall der Berliner Mauer) beschließt eine außerordentliche Hauptversammlung die Umbenennung in Mariendorfer Sportverein 06.

1985_Vorstand_MSV
Der Vorstand nach der Fusion 1985
Von links: Dieter Würtz, Klaus Göllert, Marianne Busse, Jörg Busse, Thomas Peißker, Klaus-Günter Ogorsell, Werner Kühn, Norbert Franz, Edith Schmidt, Helmut Dahms, Günter Ludwig, Manfred Rublack, Gerlinde Krieger, Christian Rekow, Isabell Meyer.
Foto: Heinz Busse

 

Nach der Fusion bleiben entgegen ersten Befürchtungen 95 % der Herrenfußballspieler dem Verein erhalten.
Dadurch sind die 1. und die 2. Herren äußerst spielstark. Bereits 1987 gelingt der 1. Herren unter Trainer Norbert Heisig der Aufstieg in die Landesliga.

1988_1.Herren
Saison 1988/89 - 1. Herren MSV 06
Von links stehend: Trainer Norbert Heisig, Thomas Brietsche, Torsten Kranz, Frank Behrendt, Martin Ueckert, Andreas Kupper, Frank Zibulski, Thorsten Saurin, 1. Vorsitzender Günter Ludwig, Betreuer Heinz, Frank Pittmann
Vorn von links: Masseuer Volker, Tillmann Dominik, Carsten Kühn, Dirk Kluge, Micki Rossbach, Assam El-Kahni, Goran Vidojkovic, Matthias Putzek


Das neue Vereinsheim
In dieser Zeit wird die Idee geboren, ein eigenes Vereinsheim zu bauen. Das Sportamt Tempelhof bietet dem Verein an, zusammen mit dem Mariendorfer Hockey-Club die Umkleidekabinen des Sommerbads Mariendorf umzubauen. Nach einer ersten Besichtigung nimmt der MHC Abstand vom Vereinsheimsbau. Nun wird dem MSV 06 der Bau des Vereinsheims allein angeboten. Nach etlichen Berechnungen und Überlegungen stimmt man auf der Jahreshauptversammlung 1988 ab. Die Mitglieder stimmen dem Vorschlag des Vorstands zu.
Mit 100,-- DM Umlagenzahlung jedes Vereinsmitglieds und erheblicher handwerklicher Eigenleistung wird das Objekt schließlich errichtet. Der bisherige Vorsitzende Günter Ludwig übernimmt die Bauausführung und Walter Beitzel tritt seine Nachfolge an.

Vom Beginn der Bauarbeiten, im September 1988 bis zur Eröffnung am 14.02.1989 vergehen lediglich knapp 5 Monate. Besondere Verdienste erwerben sich neben Günter Ludwig Knut Hopp, Dieter Mihrow, Horst Nierich, Werner Kühn, Jürgen Berge, Johannes Emmler, Frank-Lutz Langer sowie Dagmar und Manfred Pfeiffer. Schmunzeln rufen heute einige Anekdoten hervor, die damals den Beteiligten Schweißperlen auf die Stirn getrieben haben. So haben Manfred Pfeiffer und Knut Hopp vergeblich und ergebnislos vier Meter tief nach der Wasserleitung gegraben, weil ihnen von einem Mitarbeiter des Bezirksamtes eine völlig verkehrte Stelle gezeigt wurde. Welche Verwünschungen diesen Mitarbeiter damals trafen, kann man sich lebhaft vorstellen. Ebensolches Entsetzen stellte sich ein, als wenige Tage vor der anberaumten Eröffnungsfeier der Architekt den wackeren Arbeitern eröffnete, dass er sich bezüglich der Elektrizitätsleitung vertan hätte. In kürzester Zeit musste ein ca. 300 Meter langer Graben gebuddelt werden, um die Versorgung des Vereinsheims mit Elektrizität zu sichern. Günter Ludwig schlägt heute die Hände über den Kopf zusammen, wenn er sich an diese Schwierigkeiten erinnert.
1988_Vereinsheim1
17.9.1988: 1. „Spatenstich“ zum Bau des Vereinsheimes
Von links: Walter Beitzel , Manfred Pfeiffer, Günter Ludwig, Jürgen Berge

1988_Vereinsheim2
Von links: Unbekannt, Manfred Pfeiffer, Walter Beitzel, Günter Ludwig, Hans-Joachim Branig, Frank-Lutz Langer

 

Mit Hilfe der Engelhardt-Brauerei und seines Direktors Ernst Kallies gelingt eine rauschende, zwei Tage dauernde Eröffnungsfeier. Die Zeiten insbesondere unter den Bewirtschaftern Knut Hopp, Meinhard Hampe und Harri Feuchter sind vielen Vereinsmitgliedern und deren Gästen in bester Erinnerung. Das Vereinsheim war mitunter so voll, dass man sich regelrecht Plätze reservieren lassen musste, um einen Sitzplatz zu bekommen.

1988_Vereinsheim3
Eröffnungsfeier des Vereinsheimes am 14.2.1989

Von links: Herr Reinhard BVV-Vorsteher, Walter Beitzel 1. Vorsitzender MSV 06, Ernst Kallies Engelhardt Brauerei, Herr Siegmund Jaroch Bezirksbürgermeister, Horst Lindner Vizepräsident Berliner - Fußballverband, Udo Keil Stadtrat für Sport

 

Sportlich geht es mit der 1. Herrenfußballmannschaft weiter bergauf. 1992 erreicht man das Berliner Pokalhalbfinale. Gegner im Volkspark Mariendorf ist der BFC Türkiyemspor. Vor ca. 1300 Zuschauern verliert man knapp mit 0:1. Ein Jahr später gelingt unter Trainer Willi Piek erstmals in der Vereinsgeschichte der Aufstieg in die höchste Berliner Spielklasse, die Verbandsliga. Unvergessen, wie die Mannschaft nach dem den Aufstieg bedeutenden 3:2-Heimsieg gegen den TSV Rudow zusammen mit Vereinsmitgliedern und Anhängern den Aufstieg mit einer Polonaise über den Rasen des Stadions im Volkspark Mariendorf feiert.

1993_1_Herren
  1. Herren Aufstieg in die Verbandsliga 1993

Hintere Reihe von links: Der, Görsdorf. Tusch, Mittelstädt, Ahlgrimm, Kindt, F-L Langer
Mittlere Reihe: Schmoll, Krieger, Piek, Jansen, Wenzel, Preik, Albrecht, Berge, Ludwig, Ogorsell, Kühn
Vordere Reihe: Kolath, Steffen, Schamuthe, Stieler, Schwabe, Geesdorf, Krieger

1993_1_Herren_II
 Polonaise im Volkspark - ohne Gottlieb Wendehals

Drei Jahre später, im ersten Jahr mit der neu eingeführten 3-Punkte-Regelung, muss der Abstieg hingenommen werden. Ohne die Neueinführung hätte man mit einer Vielzahl von Unentschieden die Klasse gehalten. Aber bereits ein Jahr später unter Trainer Jürgen Franz schafft die 1.Herren erneut den Sprung in die Verbandsliga. Ein 2:0-Auswärtssieg bei SW Spandau sichert den Wiederaufstieg.

1996.1.Herren
 Die 1. Herren 1996

Hintere Reihe von links: Goran Vidojkovic, Aris ?, Branco Jahn, Winfried Klaus, Thomas Wacker, Frank Matura, ?, Michael Zimmermann, Roger Donig
Mittlere Reihe: Jürgen Berge, Trainer Jürgen Franz, Stefan Kühne, Andreas Ehmer, Salvador Moreno, Daniel Menge, Andreas Scheffcyk, Masseurin Gerlinde Krieger, Günter Ludwig
Vordere Reihe: Peter Jacob, Andreas Zimmermann, Klaus Ollrogge, Hans-Jörg Radünz, Daniel Schönfeld, Thorsten Hiller , Michael Enders, Betreuer Uwe Krieger

 

Generell reiben sich bei Auswärtsspielen des MSV die Kassierer der gastgebenden Vereine die Hände, denn der MSV bringt immer viele Anhänger mit. Häufig werden Busse gechartert, um die Fans zu den Auswärtsspielen nach Spandau, Frohnau usw. zu bringen. Zum 90jährigen Vereinsjubiläum kommt es im Volkspark Mariendorf auf Initiative von Hans-Joachim Hohenstein und Jörg-Peter Jacob zu einer Begegnung mit dem damaligen Erstligisten FC St. Pauli.

Im Jahre 1999 erreicht der MSV 06 mit dem 2.Platz in der Verbandsliga die beste Plazierung einer 1. Herrenfußballmannschaft in der Vereinsgeschichte. Am 26.12.2000 gelingt mit dem Sieg beim Verbandsligahallenturnier ein weiterer großer Erfolg. Die Verbandsliga wird bis zum Jahr 2005 gehalten. Ein Jahr vor dem 100jährigen Vereinsjubiläum muss der Verein leider den Abstieg in die Landesliga hinnehmen. Über 100 Jahre Vereinsgeschichte gesehen allerdings weiterhin eine Liga, die man vor der Fusion niemals erreichen konnte.

2000_1.Herren
Sieg beim Verbandsligahallenturnier im Jahre 2000

Stehend von links: Marketingleiter Petre Mildner, Manager Hans-Joachim Hohenstein, M. Götze, Marcel Ertner, Stephan Dürr, Oliver Kuczynski, Hüsnü Kaya, Fache, Frank Matura, Co-Trainer Dagott, Trainer Jörg Niederhübner, Frank-Lutz Langer
Kniend von links: Sven Reimann, Kapitän Branco Jahn, Patrick Brelle, Yuppi Lee, Schultze, Betreuer Joachim Brettschneider

 

Die Damenfußballmannschaft des MSV 06 erreicht ein Jahr nach der Fusion im Jahre 1986 ihren größten Erfolg. Das Team wird unter Trainer Wolfgang Witzmann durch ein 1:0 nach Verlängerung im Endspiel gegen den FC Hertha 03 Zehlendorf Berliner Pokalsieger. Dadurch ist das Team für den DFB-Pokal qualifiziert. Die Auslosung beschert ein Auswärtsspiel in Hamburg, beim TSV Lorbeer Rothenburgsort. Nach großer kämpferischer Leistung muss man allerdings eine knappe 1:2-Niederlagge hinnehmen. In den kommenden zwei Jahrzehnten erlebt der Damenfussball im MSV 06 Höhen und Tiefen. Mehrmals wird die Verbandsliga erreicht, allerdings geht es auch oft hinab in tiefere Spielklassen. Im Jubiläumsjahr 2006 allerdings steht die Damenfußballmannschaft des Mariendorfer SV 06 wieder in der höchsten Berliner Spielklasse. Ein schöner Erfolg, der in den vergangenen Jahren durch die Arbeit von Holger Kreßin und Sükrü Acer erreicht werden konnte.

 

Unsere unteren Mannschaften waren in all den Jahren sehr erfolgreich. Wobei die damalige 4. Herren - Gründungsjahr 1973/74 beim Mariendorfer BC - die größten Erfolge feiern konnten. Sie wird 1973/74, 1974/75 sowie 1976/77 Staffelsieger. Der Aufstieg in die höchste Spielklasse gelingt 1978/79. Berliner Meisterschaften werden in den Jahren 1980/81, 1989/90 und 1991/92 gefeiert.
MSV_4.Herren
Historie der 4. Herren


1980_4.Herren
ca. 1980 - Die 4. Herren des MBC 06

Stehend von links: Horst Baschin, Christian Odenthal, Frank Neumann, Winfried Schulz, ??, Christian Neumann, Lothar Peißker, Heinz-Dieter Schulz, Dieter Herrmann, Betreuer Klaus Schmidt
knieend von links: Neumann, Achim Pickert, Karl-Heinz Postel, Mathias Baschin, Andreas Dziubek; liegend: Thomas Peißker.

 

Diverse Pokalsiege kommen in den Jahren hinzu: 1988/89, 1996/97 und 1997/98.

 

1998_4.Herren
1998 - 4. Herren nach dem Pokalsieg

Stehend von links: Betreuer Manfred Rublack, Frank Thinius, M. Werner, Thomas Kranz, Thilo Kranz, Trainer Christian Fischer, Peter Köpcke, K. Opfermann
hockend von links: Stefan Wolf, Andreas Schmidt, Mario Tomale, Ralf Barsuhn (verdeckt), Rene Hoffmann, M. Lozano-Richter, Stefan Barkowski, Chris Feuchter, Manuel Dreyer, Betreuer Frank Lück

 

Der Großteil der Mannschaft wechselt in der Saison 2000/01 zu den Senioren, die allerdings in der untersten Spielklasse starten müssen. Der Verbandsligaplatz ging in der Saison 1999/00 verloren, da die Mannschaft aufgelöst wurde. Auch in der neuen Altersklasse setzte sich die Erfolgsserie fort: Nachdem 2x nacheinander aufgestiegen wurde, spielt die Mannschaft seit 2002/03 in der Landesliga und belegte jeweils einen vorderen Tabellenplatz.

Ebenfalls wurde eine neue 3. Herren für die Saison 2000/01, unter dem Trainer-, Brüdergespann Andreas und Martin Schild gemeldet. Auch diese Mannschaft musste ganz unten anfangen. Nach den Aufstiegen 2001/02 und 2002/03 spielt die Mannschaft in der höchsten Spielklasse und verfehlte 2003/04 knapp das Halbfinale zur Berliner Meisterschaft. Die Mannschaft spielte später als zweite Herren in der Kreisliga B.

Die Statistik der Altliga hat ergeben, dass die Mannschaft zu den erfolgreichsten in Berlin gehört, ohne einen Titel gewonnen zu haben. Trotz so starker Konkurrenz wie Hertha BSC, SSV, Rein. Füchse oder NSF/Rudow, konnte immer ein vorderer Tabellenplatz belegt werden! Zu den Höhepunkten einer Saison gehören die Hallenmasterturniere beim BSC Rehberge. Auch dort spielte die Mannschaft im Konzert der Grossen immer gut mit.

Seit Einführung der eingleisigen Verbandsliga spielt die Altliga des MSV 06 in der Landesliga und erreicht gute Plätze von 3-5. Größter Erfolg der letzten Zeit war das Erreichen des Pokalhalbfinals in der Saison 2010/2011.

Seit 2005 hat der Verein 2 Mannschaften in der Altersklasse Ü 50 sowie drei Freizeitteams für den laufenden Spielbetrieb. Ab der Saison 2011/2012 wurde eine Ü 60-Mannschaft gegründet.

In den letzten 10 Jahren haben sich zahlreiche Vereinsmitglieder, die ursprünglich aus der Fußballabteilung kamen, herausragende Verdienste in ihrer Tätigkeit für den Gesamtverein. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben, sind hier insbesondere Dieter Würtz, Edith Schmidt, Werner Kühn, Günter Brockmann, Gerlinde Krieger, Petr Mildner, Norbert Franz, Edmund Reinartz, Frank-Lutz Langer, Rolf Fuhrmann, Hans-Joachim Hohenstein, Marlies und Johannes Both, Jörg-Peter Jacob, Michael Krause, Andreas Hohenstein, Joachim Bretschneider, Cornelia Parys, Klaus-Günter Ogorsell, Bernd Steputtis, Günter Kube, Bernd Hahn, Helmut Dahms, Michael Lorenz sowie Olaf Letzsch. Ihnen und all den ungenannt gebliebenen fleißigen Helfern sei an dieser Stelle Dank und Anerkennung für Ihr Wirken zugunsten des MSV 06 gesagt.

Nach der Fusion gelingen in der Jugendfussballabteilung im Jahre 1988 der 1.A-Junioren unter Trainer Walter Kroll, der 1.C-Junioren unter Trainer Dirk Busse und der 1.D-Junioren unter Trainer Jörg Busse die ersten Aufstiege. Die 1.C bleibt dabei ohne jeden Punktverlust. Mit der 1.D erreicht erstmals seit der Einführung von Auf- und Abstieg bei den ersten Juniorenmannschaften ein Team die höchste Berliner Spielklasse. Diese Klasse können die 1.D-Junioren-Teams des MSV 06 bis 1994 halten. Bereits 1997 gelingt unter Trainer Heinz Stelse der Wiederaufstieg. Erst 2005 muss die 1.D wieder den Abstieg in die Landesliga verkraften. Die übrigen ersten Jugendmannschaften können immer wieder Aufstiege oder herausragende Platzierungen feiern. Als Jugendtrainer leisten hierbei Bernd Friedrich, Olaf Sandow, Knut Hopp, Dirk Zabel, Fritz Mewes, Peter Franke, Thomas Kranz, Ronald Stein, Rüdiger Keßel, Gerhard Maskolus, Daniel Schönfeld, sämtliche Mitglieder der Familie Schönemann und immer wieder Heinz Stelse großartige Arbeit. Zwischenzeitlich gelingen der 1.C und der 1.A Aufstiege in Berlins höchste Spielklasse.

1997_MSV_A-Jugend
1997 - A-Jugend

 

In der Saison 2001/02 erreicht die 1.D mit Trainer Ronald Stein die Endrunde der Berliner Hallenmeisterschaft. Nach sehr guten Leistungen unserer Mannschaft heißt das Finale um die Berliner Meisterschaft schließlich Tennis Borussia Berlin – Mariendorfer SV 06. Nach regulärer Spielzeit heißt es 1:1, wobei der Schiedsrichter einen weiteren Treffer für uns bereits anerkannt, diesen aber nach Befragen des Schiedsrichter-Assistenten, zugegebenermaßen korrekt, wieder zurückgenommen hatte. So musste ein Strafstoßschießen die Entscheidung bringen. Hierbei erwies sich TeBe als treffsicherer. Die vorher nicht für möglich gehaltene Berliner Vizemeisterschaft allerdings war ein sensationeller Erfolg im mit der creme de la creme des Berliner Jugendfußballs gespickten Teilnehmerfeld.

 

Neben einer gewissen Leistungsorientierung hat es sich allerdings gerade die Jugendfussballabteilung zum Ziel gesetzt, weiterhin den familienorientierten Breitensport zu pflegen. Bis zu 23 Jugendfußballmannschaften sind gleichzeitig für den MSV 06 aktiv. Dieses soziale Engagement führt zu zahlreichen Auszeichnungen. Insgesamt dreimal (in den Jahren 1987, 1992 und 2005) wird die Jugendfußballabteilung des MSV 06 mit dem Sepp-Herberger-Preis für eine besonders bemerkenswerte Jugendarbeit geehrt. Im Jahre 2006 zählt der Verein zu den Preisträgern der Egidius-Braun-Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes für eine jahrzehntelang konstant gute Jugendarbeit. Weitere Ehrungen erfolgten in den Jahren durch den Bezirk, den Senat von Berlin sowie den Landessportbund.
2000_MSV_Guetesiegel

 

Hervorzuheben sind ebenfalls die seit 30 Jahren nicht mehr genau zu zählenden Sportreisen. Von 1976 bis 1990 überwiegend federführend von Marianne Busse organisiert, geht es in alle möglichen Teile der alten Bundesrepublik. Wenn sie daran denkt, wie viel Zeit allein das Ausfüllen (per Hand) der umfangreichen Teilnehmerlisten für die lästigen DDR-Grenzkontrollen gekostet hat, muss Marianne heutzutage mit dem Kopf schütteln. Besonders intensive Kontakte ergeben sich zum TSV Eintracht Edemissen/Peine, zum SSV Vorsfelde/Wolfsburg und zum TV Trappenkamp/Schleswig-Holstein. Zu Pfingsten 1990 geht es für die Jugendfußballabteilung bis nach Paris.

 

In den Jahren nach 1990 setzen insbesondere Heinz Stelse und Olaf Letzsch Mariannes Arbeit fort. Unter der Regie der Beiden geht es mehrmals nach Rimini/Italien und Barcelona/Spanien.

1996_1_ E_Jugend
 1. E-Jugend 1997
Stehend von links: Sascha Rauch, Jens Michel Pistor, Murat Türhan, Trainer Heinz Stelse, Christian Horter, Patrick Leuchte
Hockend: Manuel Söllner, Timo Schoppe,, Mario Sammler, Nils Völker, Halil Karagöz – es fehlen Marcel Mewes und Betreuerin Gabi Pistor

Gerade in den jüngeren Jahrgängen erntet der Verein über die Jahre hinweg häufig Lob für seine Aufbauarbeit. Regelmäßige Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen sind Pflicht für alle Trainer und Übungsleiter. Und so kann sich der Verein Jahr für Jahr über zahlreiche Staffel- und Turniersiege seiner jüngsten Vereinsmitglieder freuen. Bereits im Jahre 1993 gründen Dirk Busse und Bianca Heurich ein Mini-Junioren-Team, womit der MSV 06 zu den ersten Vereinen in Berlin gehört, die Fußball in dieser Altersklasse im Programm haben.

Mehrere Jahre bietet die Jugendfußballabteilung kostenlose Ferientrainingslager für alle Kinder und Jugendlichen des Bezirks und der angrenzenden Stadtteile an. Dieses nicht nur an Vereinsmitglieder gerichtete Angebot zieht teilweise bis zu 150 Teilnehmer an. Bei der durch den Deutschen Fußball-Bund zur im eigenen Land stattfindenden Fußball-Weltmeisterschaft 2006 veranstalteten Vereinskampagne „KLUB 2006 – Die FIFA-WM im Verein“ wird der Mariendorfer SV 06 mit 1996 von 2006 möglichen Punkten bester Berliner Verein.

 

In den letzten Jahren haben sich die internationalen Osterturniere mit zu den bedeutendsten ihrer Art in Berlin entwickelt. Auch im Jubiläumsjahr 2006 kann der Mariendorfer SV 06 wieder ein hochkarätiges Teilnehmerfeld begrüßen. U.a. haben für dieses Jahr Feyenoord Rotterdam, Rapid Wien, Slavia Prag, Wacker Tirol, PVFA Bratislava, FC Luzern, FC Kopenhagen, 1.FC Köln, Schalke 04, Hertha BSC, Werder Bremen, FSV Mainz 05, Borussia Dortmund, Hamburger SV, Bayer Leverkusen, Eintracht Frankfurt, VfL Bochum sowie viele weitere nationale Gäste aus zahlreichen Bundesländern zugesagt.

Dies sind allerdings lediglich die Highlights der vielfältigen Aktivitäten, die die Jugendfußballabteilung ihren Mitgliedern über die Jahre bietet. Als unentbehrliche, ehrenamtliche Helfer in den letzten 10 Jahren sind neben den vielen Übungsleitern und Betreuern, die hier aufzuzählen leider den Rahmen sprengen würde, insbesondere die Jugendvorstandsmitglieder Jörg Leu, Bernd Friedrich, Petr Mildner, Wolfgang Willert, Regina Cenowa, Rolf Fuhrmann, Hans Hoffmann, Gabriele und Jürgen Rauchfuß, Sabrina und Lothar Kempa, Irena und Frank Schönherr, Marianne Busse, Wolfgang Woelk, Dirk Busse, Markus Haack, Hans-Joachim Dagott, Holger Kreßin, Trykva und Frank Pescht, Rüdiger Keßel, Olaf Letzsch, Sükrü Acer sowie Bianca und Jörg Busse zu nennen. Hervorzuheben ist hier das Engagement von Marianne Busse, die seit inzwischen 31 Jahren für die Jugendfussballabteilung und darüberhinaus für den Gesamtverein ehrenamtlich tätig ist. Insgesamt gilt allen, die mitgeholfen haben, unsere Jugendfußballabteilung zu unterstützen, ob sie gerade genannt wurden oder nicht, ein herzliches Dankeschön für die von ihnen geleistete sozial engagierte Arbeit.

Ein Jahr nach der Fusion wird 1986 eine Damengymnastikgruppe unter der Leitung von Dagmar Klemm aus der Taufe gehoben. Erstes Highlight der jungen Abteilung ist im Jahre 1987 die Teilnahme am Deutschen Turnfest, dass aus Anlaß des 750jährigen Stadtjubiläums in Berlin stattfindet. Die Teilnehmerinnen des MSV sind beeindruckt, als sie vor 76.000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion ihre Vorführungen starten. Darüberhinaus überträgt das Fernsehen live. Sieglinde Durulman, heute Koordinatorin für Gymnastik, war damals dabei und berichtet vom unbeschreiblichen Gemeinschaftsgefühl unter den Sportlern. Unter ihrer organisatorischen Leitung sowie der sportlichen Leitung von Martina Vopel ist die Gymnastikabteilung aus dem Vereinsleben des MSV nicht mehr wegzudenken. Seit einigen Jahren wird neben der Damengymnastikgruppe inzwischen Wirbelsäulengymnastik für Damen und Herren angeboten.

 

Wichtiger Bestandteil der Jugendarbeit war ebenfalls der Mädchenfußball. Im Jahre 1988 gründen Jörg Busse als Trainer und Gerhard „Mütze“ Seidemann als Betreuer das erste Mädchenfussballteam des Mariendorfer SV 06. Im Juni 1991 blickt der Verantwortliche für den Mädchenfussballbereich Gerhard Seidemann in einem Artikel für die Vereinszeitung zurück: „Seitdem der Mariendorfer SV 1988 in den Mädchenfussball eingestiegen ist, ist er im B-Mädchen-Bereich führend: Drei Berliner Meisterschaften, drei Berliner Hallenmeisterschaften, einmal Pokalsieger und einmal Pokalvize. Drei Jahre lang hervorragende Trainingsarbeit durch Jörg Busse und Ulrike Kolath, drei Jahre lang aufopfernde Betreuung durch das Ehepaar Brouwers und nicht zu vergessen die Spielerinnen waren die Garanten des Erfolges.“ Auch in den folgenden Jahren gibt es unter den weiteren Verantwortlichen Birgit Gummelt, Eberhard Scholz, Peter Loellhoeffel, Holger Kreßin, Marlies und Karl-Heinz Wolter sowie Sükrü Acer, Michael Holzhausen und Christian Gloger viele schöne Erfolge. Das Berliner Pokalendspiel wird in den nächsten Jahren mehrere Male erreicht, sowie mehrere Endrunden um die Berliner Hallenmeisterschaft.

Der größte Erfolg ist der Gewinn des Berliner Pokals 1986 und der damit verbundenen Qualifikation für den DFB-Pokal 1986/1987. Dort scheiterte man knapp mit 1:2 im Achtelfinale an der FTSV Lorbeer Rothenburgsort.

 

Am 07.07.1989 gründet sich in den Räumen unseres Vereinsheims die MSV-Skatgruppe. Seit nunmehr 21 Jahren wird unter allen Abteilungsmitgliedern ein Wanderpokal ausgespielt. Diese Vereinsabteilung erfreut sich großer Beliebtheit und regen Mitgliederzulaufs. Unter ihren beiden „Machern“ Klaus Göllert und Klaus Schmidt ist sie zu einem wesentlichen Bestandteil des MSV 06 geworden und aus dem Vereinsleben nicht mehr wegzudenken. Die ebenfalls alljährlich stattfindenden Himmelfahrts-(Manfred-Lange-Gedächtnispokal) und Weihnachts-(Geflügelskat)-Skatturniere sind immer wieder dank ihrer guten Organisation Werbung für den Mariendorfer SV 06.
MBC_Spielerpass
1956 - Spielerpass von Klaus Göllert

 

Kurz nach der Eröffnung gründet sich ebenfalls 1989 in den Räumen des Vereinsheims die Spargemeinschaft unter Federführung von Thomas Peißker, Frank-Lutz Langer und Wolfgang Bölitz. Die Spargemeinschaft ist nicht Bestandteil des MSV 06, fühlt sich dem Verein allerdings eng verbunden. Zahlreiche Vereinsmitglieder treten dieser Gemeinschaft bei, die kurz nach ihrer Gründung mehrheitlich beschließt, sich „Die Abgebrannten“ zu nennen. Seit fast 10 Jahren werden „Die Abgebrannten“ von Manfred Dobrzewski, Günter Brockmann, Anita Emkow, Marion Preußner, Klaus-Günter Ogorsell und Wolfgang Woelk geleitet. Highlight sind in jedem Jahr die Reisen in alle Teile Deutschlands, die von vielen Vereinsmitgliedern frequentiert werden.

Im Jahre 1990 gründet sich unter dem Namen „MSV 06 Rangers“ ein Baseballteam in unserem Verein. Zusammengehalten wird die Abteilung von Matthias Pfeiffer und Carsten Jahn. Die Rangers gehören 1990 zu den Teilnehmern der ersten Berliner Baseball-Liga. Ein Jahr später schließt man sich aus sportlichen Gründen der Landesliga an. Legendär werden zu dieser Zeit die Sprüche des US-amerikanischen Rangers-Trainer Billy Taylor: „Du kontroll die Bälles, laß´ nicht die Bälles, kontroll Du“. Am Ende der Saison gelingt der Aufstieg in die Verbandsliga. Die Abteilung gründet ein Damen-Baseball-Team. Das Herren-Team scheitert unter dem neuen Coach Scott Martin und mit diversen US-amerikanischen Spielern im Jahr 1992 knapp am Aufstieg in die 2. Bundesliga. Der große Wurf gelingt schließlich 1993. Mit Riesen-Vorsprung in der Liga und deutlichen Siegen in den Playoffs erreicht mit den Baseballern des MSV 06 erstmals in der Vereinsgeschichte eine Mannschaft die 2.Liga. 1994 gelingt in einem dramatischen Spiel gegen die Brunsbüttel Baboons der Klassenerhalt.
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1992 MSV 06-Rangers Baseball-Herren

Die Damen sind inzwischen auf Softball umgestiegen und werden ungeschlagen Berliner Meister, scheitern danach in den Playoffs an den zu dieser Zeit übermächtigen Bielefeld Peanuts. Gleichzeitig wird eine Jugend-Baseball-Mannschaft gegründet. Die Baseballer hatten bis 1994 ihre Heimspiele in den Mc-Nair-Barracks in Lichterfelde austragen können. Mit dem Abzug der US-Armee aus der nicht mehr geteilten Stadt entfällt die Möglichkeit, weiter Sport bei den Amerikanern ausüben zu können. Der Bezirk Tempelhof sieht keine Möglichkeit, dem MSV 06 einen angemessenen Baseball-Platz zur Verfügung zu stellen. Traurig, aber wahr, die Baseball-Abteilung muss mit der Turngemeinde in Berlin fusionieren, die in ihrem Heimatbezirk Neukölln einen entsprechenden Platz erhält. Ein äußerst erfolgreiches Kapitel Vereinsgeschichte des Mariendorfer SV 06 findet ein plötzliches Ende.

 

Im Jahre 1996 bildet sich die Aerobic-Sportgruppe des MSV 06. Gegründet wird die Gruppe von Müttern und Frauen der Fussballer. Unter Federführung ihrer Koordinatorin Christine Heuer treffen sich Frauen jedes Alters seit 10 Jahren regelmäßig einmal wöchentlich, um unter der staastlich geprüften Übungsleiterin Iris Jung sportlich aktiv zu sein. Um angeregte Gespräche kümmern sich die Damen häufig bei ihren spontanen Essen.

 

Am 16.04.1997 gründet sich unter Vorsitz von Klaus-Günter Ogorsell auf der Anlage Süd-Bowling die Bowling-Abteilung des MSV 06. Zunächst als reine Freizeitabteilung konzipiert, entwickelt sich der Ehrgeiz und so nehmen bald jeweils ein Herren- und ein Damenteam an den Pflichtspielen des Berliner Bowling-Verbandes teil. Dem Herrenteam gelingt sogar der Aufstieg. Mit Liliane Jacob und Diana Lompscher gelingt zwei MSV-Mitgliedern die Teilnahme bei den Betriebssport-Europameisterschaften in Genf 2003, in Lille 2004 und in Hamburg 2005. Vereinsinterne Highlights sind die immer Anfang Januar stattfindenden MSV-Jahresturniere mit Teams aus dem gesamten MSV um den vom Förderverein gestifteten Wanderpokal. 2003 wird eine Spielgemeinschaft im Betriebssportbereich eingegangen und dort gelingt auf Anhieb der Aufstieg in die 1.Klasse. Ende 2004 schließt die Sportanlage Süd-Bowling. Unter den Mitgliedern der Abteilung herrscht Uneinigkeit über eine neue Heimatbahn. Im Jahre 2005 löst sich daher die Bowling-Abteilung des MSV 06 (zunächst??) auf.

 

Zu Beginn des Jahres 1998 wird auf Initiative des damaligen 1.Vorsitzenden Edmund Reinartz und unter Leitung von Rainer Torge eine Basketball-Abteilung gegründet. Die Arbeit wird später von Thomas Hilpert und Carsten Dunker weitergeführt. Im Sommer 2001 wird eine männliche Jugendmannschaft gegründet. 2002 gelingt dem Herrenteam der Aufstieg in die Bezirksliga. Diese Klasse kann zwar in der nächsten Saison nicht gehalten werden, aber für die Hobbysportler des MSV 06 ein schöner Erfolg. Auch das Jugendteam spielt in den folgenden Jahren in ihren jeweiligen Altersklassen jeweils um den Staffelsieg mit.

 

Am 01.01.1999 wird die RC-Car-Racing-Abteilung ins Leben gerufen. Unter Leitung zunächst von Michael Zierz und nun schon seit Jahren von Matthias Behrend ist diese Abteilung inzwischen federführend in der Region Berlin-Brandenburg für diese Sportart. Motorengeräusch, Reifenquietschen…, das alles kann man sich vorstellen, wenn man von dieser Autorennsportart hört. Die Autos sind im Maßstab 1:10 und somit etwas kleiner als die der „großen“ Kollegen Vettel, Schumacher usw. Es ist schon atemberaubend, wenn man bei den Rennen sieht, mit welcher Perfektion die Sportler ihre Fahrzeuge beherrschen. Zusammen mit dem 1. Marzahner RC und dem RCCT-Berlin richtet der Mariendorfer SV 06 alljährlich die Rennserie um den Großen Preis von Berlin aus, der in Berlin die bei den Fahrern beliebteste Elektrorennserie darstellt. In den letzten Jahren wurde das Finale um den Grand Prix von Berlin stets vom MSV 06 organisiert.

Im Jahre 2011 gelingt Christian Wehrmann in der Klasse HEGTWHO Hobby ( 17,5 Turn Motoren ) der erste DEUTSCHE MEISTER-Titel für den MSV 06.

 

Dies sind Geschichten und Fakten aus 100 Jahren Vereinsgeschichte Mariendorfer BC, SC Krampe, SC Mariendorf und schließlich Mariendorfer SV 06. Wir danken allen, die uns in den vergangenen Monaten bei zahlreichen Treffen mit Anekdoten und Fakten versorgt haben. Sicher wird die eine oder andere Geschichte aus 100 Jahren fehlen und sicher wird auch leider nicht jeder Name aus über 100 Jahren Vereinsgeschichte enthalten sein. Darum ausdrücklich: Dies ist keine abschließende Historie. Wer aus seiner Erinnerung oder Fundus noch etwas beitragen kann, ist ausdrücklich aufgefordert, dies zur Verfügung zu stellen!

 

Aber die hier aufgeführte(n) Vereinsgeschichte(n) des MSV 06 belegen eindrucksvoll, wie viel Vereinstradition in 100 Jahren entstanden ist und dass uns, darauf aufbauend, vor der Zukunft nicht bange zu sein braucht. Es gab gute und schlechte Zeiten, aber der MSV 06 hat sie alle überstanden. Und so wird es in Zukunft ebenfalls sein.

 

„MSV 06 – wo die Tradition der Zukunft begegnet“

„MSV 06 – where history meets the future“

 

Oder wie eingangs gesagt: Wenn es den Mariendorfer SV 06 nicht schon 100 Jahre geben würde, wäre es an der Zeit, ihn zu gründen.

 

Jörg Busse

 

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